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Mein Weg zu Jesus Christus

Ich war kein übler Gangster, oder jemand bei dem man sagen könnte "Krass!" Aber ich war sehr, sehr hinterhältig. Viele Leute, vor allem Freunde, hab ich betrogen und angelogen. Sei es finanziell oder sozial, um davon zu profitieren. In der Schule habe ich die Lehrer bedroht, damit ich auf meine anständigen Noten kam, die ich auch zum Teil bekommen hab.

Ich hab Leute gemobbt, beleidigt, beschimpft, beraubt, geschlagen etc. um einfach cool zu sein, irgendwie hatte es mir ja auch Spaß gemacht. Ich war halt in meinem Element.

Ich war vom Teufel abgestempeltIch war ein Hardrocker. Alkohol- und spielsüchtig. Täglich habe ich 8 - 9 halbe liter Flaschen Bier getrunken und das in der Zeit von 20:00 Uhr bis 24:00 Uhr. Während der Arbeit habe ich mir noch einige gläschen Ouzo und andere hochprozentige Getränke zu mir genommen. Zudem habe ich noch Nächtelang durchgezockt und durchgesoffen und das nicht nur an Wochenenden, sondern unter der Woche. Die Konsequenzen waren Unpünktlich- bzw. Unzuverlässigkeit bei der Arbeit und in der Schule. Oft hab ich früher Feierabend gemacht um mehr Zeit fürs Zocken und Saufen zu haben. Durch den Alkohol wurde ich stets aggressiv und verlor sehr leicht die Beherrschung. Oft ist es zu Auseinandersetzungen gekommen, obwohl die Leute keine Schuld hatten.

Gott hat mich nie wirklich interessiert, weil ich geglaubt habe, dass die Kirche Gott repräsentieren würde. Aber was die Kirche damals schon alles verbrochen hat, war für mich Grund genug nicht an Gott zu glauben. Ich dachte innerlich wenn es doch einen Gott geben sollte, dann muss er doch ein liebender Gott sein, Verblüffende Ähnlichkeit mit Baphometaber das was die Kirchen damals wie heute noch machen, kann nicht von Gott sein. So dachte ich, dass Gott eine einfache Erfindung der Menschheit ist, um an Geld und Macht zu kommen.

Eines Tages kam ein Zigeuner vorbei und trug jedes Mal eins von seinen Jesus T-Shirts mit verschiedenen Bibelsprüchen drauf. Ich guckte ihn an und dachte mir, was das für einer sei. Der will auch nur Geld machen, indem er uns etwas einredet. Doch er kam immer öfter und erzählte Sachen die wirklich neu waren. Diese Sachen entsprachen meiner Vorstellung von Gott, trotzdem lachte ihn fast immer aus. Ich fing an mich für diesen Gott zu interessieren, ich sah mir wiederholt den Film "Passion Christi" an und versuchte mich in die Lage zu versetzen und mit jedem Mal öffnete sich mein Herz für Gott mehr. Ich sah mir den Film an und mir kamen die Tränen, als Jesus so brutal Hingerichtet wurde und ich fragte mich die ganze Zeit im Herzen, hast du das wirklich getan? Ist das wirklich wahr?

Der Teufel hatte mich da, wo er mich haben wollte!Eine Woche später kamen noch 2 Zeugen Jehovas vorbei. Die hatten uns auch Ihre Botschaft verkündet. Ich wusste aber in dem Moment nicht mehr was ich glauben sollte, was Wahr ist und was nicht. Diese Fragen beschäftigeten mich den ganzen Abend, also suchte ich im Internet nach einer Online-Bibel und fand sie auch. Ich las die ersten 5 Kapitel von dem 1. Buch Mose und obwohl ich da schon was verstanden hatte, stellte ich mir immernoch die Frage in mein Herz: Woher soll ich wissen, dass das die Wahrheit ist, es gibt doch so viele Religionen die immer etwas anderes behaupten?!

In derselben Nacht hatte ich einen Traum: Wir waren nachts alle in unserer Werkstatt versammelt und haben eine Art Party gefeiert. Ich ging in die vordere Halle und schaute auf den sternklaren Himmel und sah plötzlich wie die Sterne anfingen verrückt zu spielen. Wie in dem gewöhnlichen Atom-Modell, welches wir aus der Schule kennen. Dann überlegte ich was das ist und wie das überhaupt Möglich sein konnte. Während ich noch überlegte, war plötzlich alles Schwarz und konnte für ca. 1 Minute nichts mehr sehen. Dann bekam ich mein Augenlicht wieder, langsam öffnete ich meine Augen und sah verschwommen auf, vor mir erblickte ich Jesus Christus. Er stand vor mir, schaute mich an und lächelte. Ich sah seine Herrlichkeit leuchten wie die Sonne und als ich ihn in die Augen schaute, sah ich das Feuer des Gerichts. In dem Moment wusste ich, dass ich schon gerichtet war, weil ich nicht an Jesus glaubte. Ich schämte mich und neigte meinen Kopf wieder, denn ich fühlte mich dreckig und unwürdig, weil ich Schuldig war. Er aber sagte mir, nicht mit dem Mund, sondern sprach direkt in meinem Herzen: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich". Ich antwortete: "Ich glaube mein Herr" und dann war irgendwas, dass mich aus dem Traum rausgerissen hat. Ich sah wie ich wieder zurück flog, alles entfernte sich, auch der Ort wo Jesus war wurde immer kleiner und bevor ich noch aufwachte schrie ich mit meiner ganzen Kraft: "Gott ich liebe dich!" und dann wurde ich wach.

Als ich aufwachte, konnte ich es erst einmal nicht glauben. Ich konnte es einfach nicht fassen. Ich hatte die Frage in meinem Herzen und Jesus hat sie mir noch am gleichen Abend beantwortet. Am Tage darauf habe ich stets darüber nachgedacht. Als ich dann meine Mutter besuchte, war auch mein Bruder Anwesend und er erzählte mir, dass ihm auch um die gleiche Stunde Jesus im Traum erschienen ist und zu ihm die gleiche Worte sprach wie bei mir.

Ab dem Zeitpunkt wurde mir die ganze Wahrheit klar. Obwohl ich sie nicht begreifen konnte, hatte ich die Wahrheit erkannt. Jesus wusste, dass ich zweifeln würde und es als einen einfachen Traum deuten würde, deswegen kam die Bestätigung von durch meinem Bruder. 2 Seelen wurden in dieser Samstagnacht auf eine der wunderschönsten Arten gerettet. Halleluja!

Von da an fand eine Wende in meinem Leben statt. Ich bekam die Kraft mit Zocken und Saufen aufzuhören und hab meine Lebenseinstellung um 180° gewendet. Ich lebe jetzt im Frieden Gottes, denn die Gewissheit, dass mir jemand meine Ungerechtigkeit, meine Sünden, meine Schuld vergeben hat, hat mich frei gemacht. Aber das schönste daran ist das ich jetzt auch eine Gewissheit hab wo ich nach meinen Tod hingehe. Gelobt und gepriesen sei der Allmächtige, der uns das ermöglicht hat!

Lukas 18, 27

Was bei den Menschen unmöglich ist, dass ist bei Gott möglich.