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Leid ist nicht immer negativ! Abgesehen davon gibts wiederum Unterschiede, bei Gläubige und Ungläubige. Dies jedoch ist ein Beitrag für sich :)

 

Warum lässt Gott Leid zu?

Das ist, meines erachtens nach, die größte Frage die die Menschheit je beschäftigt hat! Wenn Gott doch so ein lieber und gnädiger Gott ist, wie er immer so tut, wieso tut er dann den Menschen, die er ja sooo sehr liebt, so schreckliche Dinge an?! Sicher wird es eine kleine Minderheit geben die sich diese Frage ernst stellt und auch ebenfalls ernsthaft nach wahren Antworten sucht, aber die meisten verwenden diese als eine vermeindliche "Fangfrage" um Gottes Nicht-Existenz zu "beweisen" und um ihren Spott zu treiben.

Doch wollen wir mal schauen was uns die Bibel dazu sagt und was die wahren Gründe sind, die man uns verheimlicht, bevor wir hier einfach nur rum spekulieren. Hier habe ich einige Beispiele, mit den jeweiligen Bibelstellen, aufgeführt die uns das ein wenig verdeutlichen sollen.

 

... weil wir den Fluch durch Ungehorsam auf uns laden!

Alle halten den Gehorsam gegenüber Gott, als kindlich und generalüberholt, als mittelalterlich und schon vergangen, doch den Preis dafür bezahlen sie bereits, wenn auch erstmal in Raten ... durch Leid! Den Freikauf mit materiellen Sachen werden sie auch durch ihr lebenslange Schuften nicht schaffen, wenn eines Tages mal die Zeit gekommen ist (Mk. 8, 37). Auch keine gesetzlichen Beiträge zur Krankenversicherung werden helfen.

Der Mensch schuftet sich ab, weil er denkt dadurch wird er ein besseres Leben haben. Er setzt die Hoffnung z. B. auf sein Geld, doch sein Geld wird ihn vor Gottes Zorn auch nicht bewahren. Die Bibel spricht über die Sünde bzw. den Ungehorsam nicht als überholt oder zeitlich, sondern als aktuell und immerwährend. Sie berichtet in

5. Mose 28, 15-69

15 Wenn du nicht gehorchen wirst der Stimme des HERRN, deines Gottes, daß du hälst und tust alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen.

...

20 Der HERR wird unter dich senden Unfall, Unruhe und Unglück in allem, was du vor die Hand nimmst, was du tust, bis du vertilgt werdest und bald untergehst um deines bösen Wesens willen, darum daß du mich verlassen hast.

...

22 Der HERR wird dich schlagen mit Darre, Fieber, Hitze, Brand, Dürre, giftiger Luft und Gelbsucht und wird dich verfolgen, bis er dich umbringe.

...

28 Der HERR wird dich schlagen mit Wahnsinn, Blindheit und Rasen des Herzens;

29 und wirst tappen am Mittag, wie ein Blinder tappt im Dunkeln; und wirst auf deinem Wege kein Glück haben; und wirst Gewalt und Unrecht leiden müssen dein Leben lang, und niemand wird dir helfen.

30 Ein Weib wirst du dir vertrauen lassen; aber ein anderer wird bei ihr schlafen. Ein Haus wirst du bauen; aber du wirst nicht darin wohnen. Einen Weinberg wirst du pflanzen; aber du wirst die Früchte nicht genießen.

...

Hier mal einige Beispiele, dennoch empfiehlt es sich das ganze Kapitel durch zu lesen um einen tieferen Einblick zu gewinnen. Ganz schön extrem was Gott für den Ungehorsam so alles parat hat! Genau diese Punkte blenden unsere lieben Gutmenschen aus und verurteilen Gott wieso er doch Leid zulässt, wenn er doch die Liebe sei. Als ein Beispiel hierfür:

Im Leben äußert sich das so, dass am Boden liegende Seelen, die nicht mehr weiter wissen und hilfe suchen, motiviert werden, weiterhin gegen Gott zu sündigen, indem man noch das letzte stückchen Glaube aus ihr rauswringt und die Sünde süß redet. "Wieso sollte ein liebender Gott sowas zulassen? Es gibt kein Gott!". Anstatt die Ursache dafür zu suchen, wird die wahre Ursache gezielt ausgeblendet und man reitet immer tiefer rein. Der Sinn des Lebens wird als eine Art Sündenparty darstellt, wo man tun und lassen kann was man will. Auch gutgemeinte Tipps werden gegeben: Hab Spaß in deinem Leben; Leb dein Leben; Erreich was in deinem Leben; Gib nicht auf...

Im Grunde genommen ein guter Ansatz, aber ohne Gott sind diese "gutgemeinten" Tipps wertlos, weil das wichtigste fehlt: Glaube an den Herrn Jesus Christus um gerettet zu werden (Apg. 16, 31). Resultat: Eine verlorene Seele!

 

... weil wir durch das Geld verblendet werden!

1. Timotheus 6, 9-10

9 Die aber reich werden wollen, die fallen in Versuchung und Stricke und in viele törichte und schädliche Lüste, welche die Menschen versenken in Verderben und Verdammnis.

10 Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; dannach hat etliche gelüstet, und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen.

Wegen dem Geld werden Menschen getötet. Wegen dem Geld verhungern Menschen. Wegen dem Geld lügen und betrügen Menschen. Wegen dem Geld wird mit Menschen gehandelt. Wegen dem Geld passiert soviel Ungerechtigkeit in unserer Welt. Oder besser gesagt: Wegen der Geldgier! Jeder der käuflich ist, den wird der Satan kaufen. Für Menschen die sich entschieden haben den Mammon anzubeten und zu dienen, diese Menschen erwarten schreckliches.

Man liest Geschichten über Menschen die ihre eigene Geschwister oder Eltern umbringen um an das Erbe zu kommen. Über Menschen die andere ins Verderben stürzen, weil sie bestechlich sind. Wer sich von Geld regieren lässt, der muss mit den Konsequenzen rechnen.

 

... weil wir selbst schuld sind!

Apostelgeschichte 5, 1-5

1 Ein Mann aber mit Namen Ananias samt seiner Frau Saphira verkaufte ein Gut

2 und entwendete etwas vom Gelde mit Wissen seiner Frau und brachte einen Teil und legte ihn den Aposteln zu Füßen.

3 Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, daß du den Heiligen Geist belogen und etwas vom Gelde des Ackers entwendet hast?

4 Hättest du ihn aber behalten, blieb er da nicht dein? und als er verkauft war, war es nicht auch in deiner Gewalt? Warum hast du dir denn diese Tat in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen.

5 Als Ananias diese Worte hörte, fiel er nieder und gab den Geist auf. Und es kam eine große Furcht über alle, die dies hörten.

Hier wird absichtlich gegen die Gemeinde Gottes und somit gegen den Geist Gottes gesündigt, indem die beiden Eheleute ihr Hab und Gut verkauften und der Gemeinde einen Teil des Erlöses als Gesamterlös spendeten. Man fragt sich wo das Problem sei, immerhin ist es ihr Geld und die können machen und tun was sie wollen. Als erstes knüpft diese Aktion auf die Aussage Jesu in

Matthäus 19, 21

21 Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!

Das stimmt auch, so haben die das ja auch gemacht. Sie haben alles verkauft und konnten nun damit machen was sie wollten. Sie konnten zum Beispiel sagen: "Hier Petrus, wir haben unser Haus verkauft und haben dafür 100.000,-€ bekommen, wir wollen euch gerne 70.000,-€ davon geben, weil wir 30.000,-€ gerne selber behalten wollen." Dann wäre das alles kein Problem! Allerdings hätten sie die Forderung Jesu offiziell nicht mehr erfüllt.

Vermutlich verlief das Gespräch aber so: "Hier Petrus, wir haben unser Haus verkauft und haben dafür 70.000,-€ bekommen, wir wollen euch gerne ALLES geben!" Damit sie auch der Forderung Jesu gerecht wurden und ihre "Selbst"gerechtigkeit zeigten, nahmen sie einen Teil daraus, vielleicht aus Sicherheit oder egal was, und gaben Petrus den reduzierten Betrag als vollen Erlös. Und das ist Betrug.

Die Konsequenz bestand darin, dass sie das Geld nicht Petrus gaben, als guten Freund oder so, sondern der Gemeinde Gottes und somit Gott selbst. Als sie mit Petrus redeten, da redeten sie mit dem Geist Gottes. Und das war ein folgenschwerer Fehler, den Geist anzulügen.

Hier wollten die sich eine unverdiente Ehre holen, für etwas was sie nicht getan haben. Und das Menschen für Geld alles tun, haben wir ja weiter oben gelesen, selbst Gott anlügen. Es lag in ihrer Macht, das zu tun oder zu lassen, aber wer Gott belügt der ist selbst schuld.

 

... weil es zur Verherrlichung Gottes dient!

Johannes 9, 1-3

1 Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war.

2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er blind geboren ist.

3 Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern daß die Werke Gottes offenbar würden an ihm.

Hier nennt Jesus selbst einen der Gründe dafür, die Verherrlichung Gottes! Gott zeigt seine Werke und seine Macht an den Kranken und Schwachen. Er zeigt, dass er derjenige ist, der heilen und retten kann.

Johannes 11, 3-4

3 Da sandten seine Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: Herr, siehe, der, den du liebhast, liegt krank.

4 Als Jesus das hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde.

Gott zeigt an Lazarus durch Jesus welche Macht er hat. Was wir von ihm bekommen, wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen und an ihm glauben. Nämlich das Leben!

Johannes 3, 36

36 Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben. Wer aber dem Sohne nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

 

... um den Glauben zu prüfen!

Hiob 1, 9- 12

9 Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Meinst du, daß Hiob umsonst Gott fürchtet?

10 Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher verwahrt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Gut hat sich ausgebreitet im Lande.

11 Aber recke deine Hand aus und taste an alles, was er hat: was gilt’s, er wird dir ins Angesicht absagen?

12 Der HEER sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan aus von dem HERRN.

Die Glaubensprüfung vor der wir jeden Tag gestellt werden. Die Prüfung von Hiob war die gewaltigste in der Bibel. Er verlor innerhalb kurzester Zeit all sein Vieh, seine Häuser, seine Kinder und selbst seine Frau richtete sich gegen ihn (Hiob 2, 9), kurz gesagt: Alles! Und wenn das auch nicht noch genug wäre, wurde er mit Krankheiten übersäht. Hiob blieb aber fest im Glauben zu Gott, denn er wusste wer ihm das alles gegeben hatte und wer auch die Macht dazu hatte es wieder zu nehmen. Somit antwortete Hiob hier reines Herzens und in Wahrheit mit

Hiob 1, 21-22

21 und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen; der Name des HERRN sei gelobt!

22 In diesem allem sündigte Hiob nicht und tat nichts törichtes wider Gott.

Es geht noch 40 Kapitel so weiter, aber weil Hiob an Gott festgehalten hat und Buße tat (Hiob 42, 6), wurde ihm das um ein vielfaches belohnt. Lesen wir in

Hiob 42, 12 u. 17

12 Und der HERR segnete hernach Hiob mehr davon denn zuvor, daß er kriegte vierzehntausend Schafe und sechstausend Kamele und tausend Joch Rinder und tausend Eselinnen.

...

17 Und Hiob starb alt und lebenssatt.

Den Lohn dafür, dass Hiob an Gott festhielt trotz alldem was ihm widerfahren ist, bekommt er von Gott. Er bekommt mehr Tiere als zuvor, neue Kinder und die hübschesten Töchter weit und breit und sein Vermögen war so gewaltig, dass er sogar seine Töchter einen Erbteil zusprach. Selbst seine Ur-Urenkel durfte er sehen.

Viele Menschen heutzutage erheben sich gegen Gott in solchen Situationen und werden hernach nicht gesegnet, sondern verflucht. Sie werfen Gott vor ihnen Güter etc. weggenommen zu haben, die ihnen nicht einmal gehören. Hiob hats erkannt wer gibt und wer nimmt, nämlich Gott!

 

... um uns aufzuwecken!!!

Lukas 13, 1-5

1 Es waren aber zu der Zeit einige dabei, die ihm von den Galiläern berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Opfern vermischt hatte.

2 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Meint ihr, daß diese Galiläer mehr als alle Galiläer Sünder gewesen wind, weil sie das erlitten haben?

3 Ich sage: Nein; sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auch so umkommen.

4 Oder meint ihr, daß die achtzehn, auf welche der Turm in Siloah fiel und erschlug sie, schuldiger gewesen seien als alle anderen Menschen, die in Jerusalem wohnen?

5 Ich sage: Nein; sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auch so umkommen.

Wir sind ständig gewarnt, dadurch das wir Gottes Gericht in unserem Umfeld wahrnehmen und uns fragen sollten, wann unser Gericht kommt. Ob jemand mehr Schuld hat, oder eher weniger als der andere spielt keine Rolle. Fakt ist: Wir sind schuldig! Egal in welcher Höhe.

Man sollte sich lieber Gedanken machen, wie man diese Schuld wieder los bekommt. Denn eines Tages trifft es jeden, ob er glaubt oder nicht, ob er bereit ist oder nicht, ob es für ihn sinnvoll klingt, dass es einen Gott gibt oder nicht, spielt alles keine Rolle. Das einzige was eine Rolle spielt ist dann nur noch: schuldig oder nicht schuldig!

Wie wird man nun die Schuld los, damit man vorm Gericht nicht für schuldig befunden wird? die Antwort ist ganz leicht: Tue Buße und glaub an das Evangelium von Jesus Christus!

Sonst könnte das auch für dich, deine letzte Chance sein!

 

... weil wir Gott und sein Volk direkt verfluchen!!!

4. Mose 12, 9-11

9 Und der Zorn des HERRN ergrimmte über sie, und er wandte sich weg;

10 dazu die Wolke wich auch von der Hütte. Und siehe, da war Mirjam aussätzig wie der Schnee. Und Aaron wandte sich zu Mirjam und wird gewahr, daß sie aussätzig ist,

11 und sprach zu Mose: Ach, mein Herr, laß die Sünde nicht auf uns bleiben, mit der wir töricht getan und uns versündigt haben,

Mirjam sprach töricht gegen Mose und Gott bestrafte sie im gleichen Moment mit Aussatz und sie musste eine ganze Woche außerhalb des Lagers verweilen, da sie als unrein galt.

Ein weiteres Beispiel finden wir beim Herodes, der hinter dem Baby Jesus her war. Zwar wurde Herodes nicht sofort bestraft, sondern erst kurze Zeit später, dafür aber mit dem Tode. Grundsätzlich wird das Fluchen in der Bibel als schädlich bezeichnet. Dazu kommt, dass jeder Fluch irgendwann mal auf einen zurückkehrt. Ob es Leid ist, Armut oder der Tod, das regelt Gott in seiner Gerechtigkeit. Solange wir nach dem Wort Gottes leben und nach seinen richtlinien unser Leben gestalten, können wir uns auf Segen und ewiges Leben freuen und brauchen uns keine Sorgen machen über Flüche.

Das war jetzt eine Reihe an Gründen für Leid die uns die Bibel liefert, aber noch lange nicht alles. Kein Mensch kann durch die Verknüpfungen des Gesetzes durchblicken, was zufolge hat, dass wir ein falsches Urteil bilden. Nur Gott weiß warum, denn er ist der Richter und das Maß der Gerechtigkeit und Liebe und an diesem Maße müssen wir uns halten.

 

 

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